Einzigartiges wird zerstört und vieles mehrfach gesammelt und erhalten, ISIS macht Objekte bekannt, ermöglicht Quervergleiche und Wertungen. Die Industrie hat eine eigene Kultur und Ästhetik geschaffen, ISIS würdigt sie in den Bereichen Produktion und Transport mit Hinweisen auf Maschinen, Archivalien, Hoch- und Tiefbauten. ISIS will mit der Zeit die ganze Schweiz und grenznahe Räume erfassen und diesen geografischen Raum in seiner industriellen Weltgeltung ins Bewusstsein bringen.

Eine erste Bestandesaufnahme von 3150 Objekten beruhte auf einer Umfrage bei allen Gemeinden und Denkmalpflegeämtern, die 1991 durchgeführt wurde. Unterdessen sind rund 8800 Datensätze aufgenommen worden. Auf dem Internet abrufbar sind gegen 4000 Seiten. Das Gesamtprojekt "Industriekultur Schweiz" erfasst etappenweise die wichtigsten Industriekulturgüter des Landes:

Schon mit den bereits realisierten Etappen Bern, Zürich, Nordostschweiz und Region Basel deckt das Projekt Industriekultur bevölkerungsmässig weit mehr als die Hälfte der Schweiz ab. Bis Mai 2017 ist die Etappe Zentralschweiz mit den Kantonen Luzern, Schwyz, Ob- und Nidwalden, Uri und Zug in Arbeit. Bereits hat das Fundraising für die 6. Etappe Südostschweiz begonnen, welche die Kantone Glarus, Graubünden und Tessin umfasst. Verhandlungen zur Finanzierung der weiteren Etappen wie Aargau-Solothurn werden in Angriff genommen.